Fehldiagnose beim Tierarzt mit schlimmen Folgen

Name: Hundehalterin

Hallo,

ich suche Kontakt zu Menschen die mir helfen könnten, wie man mit einer Fehldiagnose beim Tierarzt umgehen kann.

Bei meinem Hund wurde 2014 die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion gestellt.

In den folgenden Jahren ist der Hund mit Schilddrüsenhormonen behandelt worden.
Es musste immer zur selben Zeit die Tablette gegeben werden. Ständige Blutuntersuchungen beim Tierarzt.

Geld für Untersuchungen, Tabletten und immer parat sein also alles so planen, das man die Tabletten geben kann können u.a. sehr belastend sein.

Der Hund fühlte sich nicht wohl und hat oft vor sich hin gewimmert. Es folgten ständige Untersuchungen beim Tierarzt sogar bei verschiedenen u.a. die Tierhochschule Hannover.

Niemand hat die Diagnose Schilddrüsenunterfunktion je in Frage gestellt und nochmal untersucht. Es wurden etliche Blutabnahmen gemacht nur eben diese wichtige Untersuchung nicht. Es wäre eine Leichtigkeit gewesen die Schilddrüsenwerte (T4, TSH etc.) zu überprüfen.

Aber es wurde lediglich der T4 Wert genommen, der alleine für sich nicht aussagekräftig ist. Zumal kein Tierarzt Tabletten geben darf, wenn dieser die Diagnose nicht selber gestellt hat! Aber wie soll das gehen ohne aussagekräftigen Blutauswertung.
Talbetten wurden immer gerne verkauft.

Ständig wurde die Dosis immer höher angepasst. Die T4 Werte waren am Ende im roten Bereich. Auf Nachfrage sahen die behandelden Tierärzte keinen Handlungsbedarf.

Schilddrüsenhormone gehen u.a. auf das Herz und auf die Leber. Das Herz läuft immer auf Vollgas. Vier Jahre lief das Herz meines Hundes auf Vollgas und die Leberwerte waren schlecht! Man sah hier keinen Handlungsbedarf! Wollte lieber die Folgeerkrankungen therapieren.

Am 01.06.2017 stellt man fest in der Tierhochschule Hannover, dass das Herz meiner Maus kaputt ist. Die Haustierärztin hat davon im Mai 2017 nichts bemerkt.

Dann ist der Hund im April 2018 fast ein einem Lungenödem verstorben. Dieses wurde von dem Tierarzt zuerst gar nicht erkannt! Man hat das Husten als Kehlkopfentzündung abgetan. Allein mein drängen auf ein Röntgenbild hat den schlimmen Befund an das Tageslicht gebracht!

Woarufhin ein neuer Tiearzt aufgesucht wurde. Erst dieser Tierarzt hat mir die Wahrheit gesagt hat. Mein Hund hat diese Tabletten nie gebrauch!

Ich konnte es nicht glauben und habe dies jetzt 3 mal von verschiedenen Tierärzten überprüfen lassen. Man sagte mir: „Wenn ihr Hund eine Schilddrüsenunterfunktion hat, dann ist das wie ein 6er im Lotto“. Da diese Hunderasse dafür gar nicht in Frage kommt.

Leider ist der Hund heute (vermutlich wegen der jahrelangen) Tablettengabe todkrank. Sie hat jetzt Wasser in der Lunge und muss starke Medikamente nehmen. Die den Hund sehr belasten.

Mein Hund wurde über Jahre kaputt therapiert! Von dem Geld, der Zeit und dem Leid ganz zu schweigen. Ich habe ein Vermögen bei den Tierärzten gelassen.

Man hat uns vier Jahre Zeit genommen in der wir nicht unbeschwert miteinander leben dürften und mir vorgemacht wurde, dass ich einen kranken Hund habe. Es war für das Tier sehr belastend. Er hat immer wieder vor sich hin gewimmert. Ich bin darauf immer wieder zum Tierarzt. Man hat sich sogar noch andere Diagnosen überlegt und die (wie ich inzwischen weiß) nicht stimmten um weitreichende kostenintensive Untersuchungen zu machen.

Immer wieder hat man mir ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn ich dies und jenes nicht mache dann muss ich das Verantworten. Es wurde mit der Liebe zu meinem Tier ordentlich Kasse gemacht. Ohne Rücksicht auf das Tier. Es gab Untersuchungen von denen ich rein aus dem Bauchgefühl Abstand genommen habe z.B. Leberpunktion und Blasenpunktion. Es stellte sich schnell heraus, dass es völlig unnötig gewesen wäre.

Wer kann mir helfen damit umzugehen?

Ich habe mich an die zuständige Tierärztekammer gewendet, diese ist davon wenig beeindruckt.

Meine Trauer darüber ist grenzenlos.



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